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Sonntag, 28. Mai 2017

Pfingstritt 1947 und eine kleine Jahreschronik



Was war los in Kötzting im Jahre 1947

wie im Januarblog bereits angedeutet, möchte ich die "Jahresüberblicke" zeitlich etwas dichter abarbeiten, weil ich sonst - ich gehe halt nicht davon aus, dass ich 185 Jahre oder noch älter werde - die, auch für mich persönlich, interessanten Jahre zur Aufarbeitung nicht mehr erleben werde.
Gesundheit vorausgesetzt...werde ich nun mit einer zweiten Reihe der Jahreschroniken beginnen, also zukünftig weiter immer im Januarblog: "Kötzting vor 110 Jahren" und dann, je nachdem in welchen Monat unser Pfingstfest fällt, nun die Zusammenstellung: "Kötzting vor 70 Jahren".
Ich muss allerdings gestehen, dass ich nun bei der immer noch laufende Digitalisierung der Lokalausgaben in den 70ern angekommen bin und DIESER Zeitraum ist für mich wegen der eigenen einsetzenden, genaueren und eben persönlichen,  Erinnerung, noch viel interessanter.
Es kann also gut sein, dass ich zukünftig in den jeweiligen Herbst hinein mit einer ähnlichen Zusammenstellung, beginnend 1967, also "Kötzting vor 40 Jahren" starte.
Auch wenn die Digitalisierung einer Zeitungsdoppelseite relativ zügig abläuft - etwa 7-9 Sekunden - , so bleibt doch ausreichend Zeit dabei die Überschriften und wichtigsten Bilder zu überfliegen. Der Übergang der 60er auf die 70er Jahre in Kötzting war eine turbulente Aufbruchszeit, und vor allem viele, der sich nun aus dem beruflichen bzw. politischen Leben zurückziehenden, Kötztinger Personen standen damals am Beginn ihrer Laufbahn. Die meisten neuen Straßen, Neubaugebiete und zukunftsweisenden Projekte entstanden in dieser Zeit bzw. wurden auf die "Gleise" gesetzt. Auch eigene, ich nenn´s mal "Jugendsünden", Aktivitäten kann man dort bereits finden,  Also kommt Zeit kommt Rat bzw. eine neue "Blogreihe".

Aber nun zuerst einmal    1947

Auch wenn Pfingsten 1947 erst am Ende des Blogeintrags behandelt wird, hier quasi als Einstieg
ein Ausschnitt aus dem Brautzug und dem Einmarsch in die Turnhalle zur Pfingsthochzeit. man beachte: der leere Jahnplatz, das Volksfest wird erst in späteren Jahren eingeführt.

Eine kleine Szene vom Brautzug 1947 als Einstiegsschmankerl



Der Filmausschnitt von 1947 stammt aus einem Film von dem Kötztinger Wensauer Gottfried, der Stadel im Hintergrund sollte noch ein Überbleibsel der 11. Panzerdivision sein und wurde dann - ebenfalls im Jahre 1947 - vom Markt unter der Bezeichnung Autohalle an die Brauerei Löwenbräu versteigert und verkauft. Für diesen Verkauf waren sogar Anfragen und Angebote aus Norddeutschland eingetroffen.
Die Bewirtung erfolgte - nach Rücksprache bei Haymo Richter - am alten Feuerwehrhaus


 

 Nun aber zum Jahresverlauf:

 

Gut 2 Jahre nach dem Kriegsende und noch mitten im Versuch die Kriegsschäden und -folgen zu überwinden und mit den enormen Flüchtlingsströmen fertig zu werden, lag der Fokus der Behörden besonders auf dem Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen.
Stadtarchiv Bad Kötzting Neues Archiv 203/2  Hooverspeisung
Schon im Herbst zuvor hatten die einzelnen Bürgermeister die Aufgabe die Situation zu analysieren und die Kenndaten nach oben - hier an die Regierung (noch von Niederbayern und der Oberpfalz gemeinsam) weiter zureichen. Wie in der kleinen Tabelle von Ende August 1946  zu ersehen bestand die Bevölkerung Kötztings zu ziemlich genau 33% aus "ortsfremden" Personen, also Kriegsflüchtlingen bzw. Vertriebenen. Bei den Kindern und Jugendlichen lag der Prozentsatz immer noch bei 27 %.

All diese Kinder und Jugendlichen wurden verpflegt, zu einem Tagessatz von 25 Pfennigen, allerdings mussten nur Eltern, die sich diese Kosten wirklich leisten konnten zur Zahlung herangezogen. Für die Durchführung der Schulspeisung wurde extra Küchenpersonal eingestellt und diese Frauen rechneten dann auch wochenweise ihre ausgegebenen Speisemengen ab.

Stadtarchiv Bad Kötzting Neues Archiv 203/2  Hooverspeisung

Die Abrechnung vom Anfang Juni 1947 ergab bei 780 ausgegebenen Schulspeisen noch eine Zahl von 120 Kindern, deren Eltern unterstützt werden mussten.
Stadtarchiv Bad Kötzting Neues Archiv 203/2  Hooverspeisung
Bei der Versorgung der Kinder wurden der Einfachheit halber manchmal auch die ortsansässigen Firmen - größere Lieferungen an Lebensmitteln wurden zentral von Regensburg aus geregelt - berücksichtigt. Hier eine Rechnung der Bäckerei Schmitz - gelegen direkt neben der Metzgerei Oberberger an der Regenbrücke


Stadtarchiv Bad Kötzting Neues Archiv 203/2  Hooverspeisung
Wie aus dem amtlichen Schreiben hervorgeht, ist die "Hooverspeisung" ab Mai 1947 bereits der Nachfolger einer vorherigen Regelung.


Neben der Nahrungssituation der Kinder und Jugendlichen hatte die Regierung auch die "moralische" Situation der Heranwachsenden im Auge und bereits kurz nach dem Kriegsende gab es unter der Rubrik JUGENDSCHUTZ die Aufforderung an die Bürgermeister die Situation im Auge zu behalten und in Hinblick auf mehrere Detailfragen monatlich - später vierteljährlich - an das Landratsamt und folglich auch an die Militärregierung zu berichten.

Hier zuerst die Festlegung einer Jugendsperrstunde vom Februar 1946
Stadtarchiv Bad Kötzting Neues Archiv 430/2 Jugendschutz
Stadtarchiv Bad Kötzting Neues Archiv 430/2 Jugendschutz


Auch in der Liste der Kötztinger Jugendlichen - interessant, dass man 1947 noch mit 25 Jahren als solcher angesehen wurde - fällt der weiterhin sehr große Anteil der "Zugewanderten" auf. Gleichzeitig sieht man, dass der Zustrom an "neuen" Flüchtlingen versiegt ist, es kamen zumindest im Zeitraum von Oktober bis Dezember 1947 keine neuen Personen dieser Altersgruppe hinzu.
Als Träger der Jugendarbeit kamen in Kötzting vier Vereine in Betracht: die Kolpingsfamilie, der Burschen- und Wandererverein (!) (als Mitglied in solchem kann ich mir ein Ausrufezeichen an dieser Stelle nicht verkneifen) und dann noch der Fussball- und Turnverein.

Dies ist die nüchterne Darstellung durch die Marktverwaltung Kötztings in Form einer Tabelle, gleichzeitig bedeutet diese "Aufsichtsaufforderung " der Behörde aber auch, dass die Jugendlichen in Kötzting unter Beobachtung standen - und es gibt entsprechende Berichte der Landpolizeistation über Razzien speziell in den Notunterkünften der Vertriebenen:

Staatsarchiv Landshut Rep 164/8 Nr. 2906 Sittenpolizei: ein Akt beginnend im Jahre 1881 und endend 1951, enthält 1881 einem interessanten Hinweis auf einen Christoph Gruber, Heiglchrist genannt, der bei einer Razzia auf dem Kreuzberg in der Kollerhütte angetroffen worden war. Diese Kollerhütte wurde dann auf amtlichen Befehl hin abgerissen. Dieser Heiglchrist dürfte mit einem der Kinder unseres Heigl Michael mit seiner ersten geliebten Gruber identisch sein.
Vom Februar 1948 meldete die Landpolizeistation Kötzting:
5.2.1948 0,30 Uhr: Kontrolle der Schlafgelegenheiten in der Unterkunftsbaracke des bayerischen Roten Kreuzes am Bahnhof in Kötzting: 15 Personen in buntem Durcheinander von Männern, Frauen, Burschen, Mädchen und Kindern liegen dicht aneinander gereiht auf amerikanischen Feldbetten . Bei meinem Eintritt lag ein Paar unter einer Decke im Beischlaf vereint und trennten sich erst nach meinem längeren Aufenthalte. Diese einem Bordell ähnliche Unterkunft dürfte nicht dem Sinne des bayerischen Roten Kreuzes entsprechen.

Im nächsten Schreiben aus diesem Akt  ging´s dann um ein delikateres Detail: Überschrift:

Anwendung von Frauendouchen gegen Empfängnis und Geschlechtskrankeiten verboten

und, auch das gehört zur Situation der Nachkriegszeit in unserem Gebiet,

6 Prostitierte in Lam in Verbindung mit den amerikanischen Soldaten, Deutsche, Belgier und Norweger

Am Ende dieses ernsten Themas hier noch eine Kuriosität, die sich auch in diesem Akt befindet, allerdings aus dem Jahre 1888:
Die Landshuter Zeitung 279 des Jahres 1888 berichtete über die Miltacher Wirtshausbesucher:
Überschrift Miltach 1.Dezember:  Waldler nachtigallen unsittliche Gesänge und Vorträge!

Dieser Zeitungsbericht hatte zur Folge, dass die Kötztinger Gendarmen aufgefordert worden waren einen Bericht darüber zu erstellen.Die Landshuter Zeitung ist noch nicht digital zur Verfügung gestellt, es wird also im kommenden Winter eine meiner Archivsuchen werden, diesen Artikel in München zu finden um herauszufinden welch Gesangeskünstler vor 140 Jahren in Miltach "auftraten"



Mangelverwaltung war also in Kötzting angesagt und das zivile Leben in Kötzting und die Unterhaltungsveranstaltungen waren noch ganz dünn gesät. Selbst das Bier war ja noch, von Amts wegen, als "Dünnbier" verdünnt worden.
Wenn ich mich an ein Gespräch mit meinen Vaters über das Pfingstfest 1948, als er Begleiter beim Dattler Buberl war, richtig erinnere, so gab es erst 1948 wieder reguläres - unverdünntes - Bier an Pfingsten.
Was gab es also noch zu berichten aus dem Nachkriegsjahr 1947?

Die Kötztinger Zeitungen gab es noch nicht, die "Kötztinger Zeitung" erhielt ihre Lizenz erst spät im Jahre 1949. Die "Mittelbayerische Zeitung" startete zwar bereits 1946, aber in der Regensburger Ausgabe tauchte Kötzting natürlich nur am Rande auch. Aber ab Oktober 1947 gab es eine sogenannte Aufgabe "M" der MZ, die sich mit dem Bayerischen Wald beschäftigte und dann bereits 1948 haben wir eine Kötztinger Lokalausgabe.
Aus dem Jahre 1947 haben wir also nur wenige Berichte vom Tagesgeschehen:
Leider war das Zeitungspapier im Jahre 1947 tageweise von so schlechter Qualität, dass der Druck teilweise verschwommen herüberkommt.
"Mittelbayerische Zeitung Ausgabe M vom 21. Oktober 1947" sehr aufschlussreich sind die nackten Zahlen über Schulen, Lehrer, Schüler und die Nahrungsmittelsituation. Beschämend, wenn auch menschlich verständlich, ist das Verhalten der Waldbesitzer, die ihre Ware Holz, zurückhalten und so zur allgemeinen Brennholzknappheit beitragen.



"Mittelbayerische Zeitung Ausgabe M vom Oktober 1947: Bericht über die - nachgeholte - 100 Jahrfeier des Burschen und Wanderervereins Kötzting, der ausdrücklich als ein wichtiger Baustein der Jugendfürsorge benannt wurde. 

Die Burschen feierten beim "Wieser Girgl" also im Hause das Vorsitzenden Heinrich Wieser, dem Vater unseres heutigen Stadtrates und Landwirtes Heinrich Wieser aus Riedersfurth. Interessant ist auch noch, dass Pater Augustin, hier als geistlicher Beistand des BWVs genannt wurde. Soweit ich weiß ist Pater Augustin aber nie als Offiziator beim Pfingstritt dabeigewesen, er war unter anderem aber die maßgeblich treibende und gestaltende Kraft in Kötzting beim Aufbau der St. Georgs Pfadfinderschaft.

Wie schwierig die Bedingungen im Landkreis Kötzting noch waren und gleichzeitig wie realistisch die Behörden damit umgingen zeigt eine Entscheidung des Landrates aus dem Herbst 1947:
Wenn die Menschen nicht - aus den verschiedensten Gründen - ins Amt kommen können dann kommt halt das Amt zu den Menschen. Eine frühe Form des Bürgerbüros bzw. der durchs Internet vernetzen Behörden, die heutzutage den Bürgern auch unnötige Fahrerei ersparen sollen.

"Mittelbayerische Zeitung Ausgabe M vom Oktober 1947
nach Genehmigung durch die Militärregierung fand dieses Jugendfest der weiblichen katholischen Jugend in Schönbuchen statt.

Es gab nur zwei gesellige Zusammenkünfte, die im Herbst 1947 Erwähnung in der Zeitung fanden. Ein Heimatabend des Kötztinger Trachtenvereins, in dem von einem "Lichtpunkt in der lichtlosen Gelichförmigkeit unserer Tage" geschrieben wurde.

"Mittelbayerische Zeitung Ausgabe M vom Oktober 1947, noch laufen die Berichte über Kötzting in einer eigenen Rubrik inmitten der kleinen Nachrichten aus dem Bayerischen Wald bzw. vom östlichen Grenzgebiet rund um Cham herum.

"Mittelbayerische Zeitung Ausgabe M vom Dezember 1947
2 Jahre Gefängnis für 10 kg Butter und 47 Stück Kernseife. Die damalige Justiz war alles andere als eine "Kuschelgerichtsbarkeit". Der ehemalige Leiter des Kötztinger Ernährungsamts saß für die oben angegebenen Mengen an Butter und Kernseife auf der Anklagebank. Die Tat geschah in der direkten Nachkriegszeit und brachte diesem Mann, auch weil er dafür Belege fälschte und Einfluss auf Zeugen genommen hatte, 2(!)  Jahre Gefängnis ein.




















Im Laufe des Jahres 1947 kam es auch zu den ersten Vereins-Wieder- Gründungen. Im Dezember war es der MGOV, der Männer Gesangs- und Orchesterverein Kötztings, der wieder aus der Taufe gehoben wurde, ein Verein, der in Kötzting auf eine sehr lange Tradition zurückblicken konnte.
"Mittelbayerische Zeitung Ausgabe M vom Dezember 1947



Wie aus den einleitenden Zeilen zu ersehen ist, setzen die Zeitungsnachrichten über Kötzting langsam im Herbst 1947 ein und damit kennen wir keinen zeitgenössischen Bericht vom Pfingstfest 1947, es bleibt also nur der Blick ins Stadtarchiv und selbst dort sind es nur ganz wenige Blätter, die uns aus dieser Zeit überliefert sind.

Pfingsten 1947

Stadtarchiv Kötzting Neues Archiv 320/947

Das offizielle Einladungsschreiben an die Markträte Kötztings, unterschrieben vom damaligen - von der Militärregierung wieder eingesetzten Bürgermeister Schödlbauer - siehe auch den Bericht vor einigen Jahren: Überraschungsfund im Bauschutt des Kötztinger Amgtsgerichtsgebäudes.
Mit Ausnahme des erst 1948 eingeführten Volksfestes im Rahmen einer programmbeladenen Festwoche, haben wir also bereits alle wichtigen Elemente des Pfingstfestes versammelt.

Das Pfingstbrautpaar das Jahres 1947. Feichtner Ludwig und seine Braut Ehemann Hilde, nun verheiratete Dreier, links der Brautführer Dattler Hans(Buberl) wird der Bräutigam des nächsten Jahres, rechts der Brautführer Rabl Franz

Im Archiv befinden sich noch zwei kleine Abrechnungen: der Zuschuss für den Pfingstbräutigam und die Ausgaben für das Pfingstkränzchen, erstellt von den Mallersdorfer Schwestern im Josefsheim in Kötzting




Das ist eigentlich Alles, was wir aus dem Jahre 1947 haben ABER, es gint noch ein Schmankerl und das hängt eng mit der Pfingstbraut zusammen. Der Bruder der Pfingstbraut, Herr Siegfried Ehemann, war damals bereits ein Photograph und Filmer und hat - auch wenn er für seinen Film ältere Teile von Filmen des Lehrers Bock und eigene Filmausschnitte über Pfingsten aus späteren Jahren - zwei schwarz/weiss Filme über Pfingsten in Kötzting zusammengestellt. In diesem Film sind in einigen Ausschnitten auch die Hauptpersonen von 1947 zu sehen.

Als "Zuckerl" für den Bericht über 1947 hier eine Szene aus dem Pfingstfilm von Siegfried Ehemann aus der Konservenfabrik, der die Freude und den Spaß der jungen Leute in Kötzting aus dem Jahre 1947/1948 zeigen kann.

Der Film als ein kleiner YouTube Schnipsel über eine fröhliche Runde vom Besuch des Pfingstbräutigams und seiner Begleiter von 1948 nach dem "Dritten Brautzug" beim Spitzi, also im Amberger Hof. Der große Unterschied zu 1947 war auch, dass es endlich wieder Normalbier gab, im Gegensatz zum Dünnbier von 1947.
Vielleicht ist mir ein Hinweis gestattet >>>>> man beachte die Form und Figur der REITpferde. ;-)))
Ich kenne aus diesem Film natürlich meinen Vater und den Dattler Buberl, ich wäre durchaus auch noch daran interessiert zu erfahren, wer die anderen "Partyteilnehmer" gewesen waren.










Samstag, 20. Mai 2017

Wegweiser durch die BLOG Einträge

Inhaltsverzeichnis:

Jahreschroniken:

1616  Archivalien zum Mitlesen

1903

 

 

Kötztinger Häusergeschichte

ein Suchbild - eine immernoch unbekannte Ansicht/Aussicht von Kötzting von Mathias Heilmeier

Schön wärs gewesen,
ein touristisches Großprojekt in der Bahnhofstraße - ein Opfer der Inflationszeit

Vor dem Vergessen bewahren:  das "Hermannhaus" wird abgerissen

Häuserchronik:
Bäckerei Clemens Pongratz Marktstraße 28 

ein Rätsel Bau bzw. Lageplan in Kötzting, ein Suchspiel

Luftbilder aus Kötzting

das alte Kötztinger Schwimmbad ein Sommerthema zur Winterzeit

der Kötztinger Bahnhof 

 

 

 

Handwerk in Kötzting



Geschichten aus der Geschichte Kötztings:

die "letzte Hinrichtung" in Kötzting 1813 erfolgte die letzte Hinrichtung auf dem Galgenberg, heute der Ludwigsberg

Ein wirklicher Flaschengeist was es nicht Alles gibt bzw. geglaubt wird

Überraschungsfund im Bauschutt des Kötztinger Amtsgerichtsgebäudes: Verhaftungsaktion der NSDAP vom Juni 1933 hinterläßt Spuren im Gebälk.

Der Weihnachtsblog: Aquarelle und Photos von Mathias Heilmeier

Wer hat das Krankenhaus verschoben? Eine Engstelle in Kötzting um die Jahrhundertwende

Eine Schießstätte beim Lindnerbräu und die Angst der Weissenregener
Wintersport auf Kötztings Straßen 

 "Neues" Material für die Kötztinger Archive Kirchenrechnungen von 1727 aufgetaucht






 


Die Weihnachtsbuben von Steinbühl....Exzesse beim Christkindlschiessen






Der Große Preis von Kötzting: das Seifenkistenrennen

   Der Schi-Stra-Bus in Kötzting
         

 

 


Kötztings erste Eisdiele 


Neuigkeiten aus dem Kötztinger Stadtarchiv:

Digitalisierung der Kötztinger Lokalausgaben an der Uni Regensburg erster Teil

2. Teil Zeitungsauschnitte der ersten Lokalausgaben

Weihnachtsgeschenke
für einen Kötztinger Heimatforscher


Pfingsten

Überraschende Funde über unseren Pfingstritt und eine alte Pfingstbraut im Gäubödenmuseum in Straubing

Farbaufnahmen vom Kinderfestzug in Kötzting von 1964

Der "wilde" Pfingstritt Unsitten und Unruhen um den Pfingstritt im 18. Jahrhundert

Schnipsel vom Pfingstritt 1946

Schnipsel vom Pfingstritt 1949 mit Volksfest

 

 

Schöne Bilder und Luftaufnahmen

Kötzting

schöne Winter- und Schneebilder von Kötzting aus den dreissiger Jahren als Sommerkontrastprogramm   2. Teil

ein Farb DIA aus den dreissiger Jahren, auf der Platte in Kötzting

Kötzting und seine Umgebung auf Luftbildaufnahmen der dreissiger Jahre

Luftaufnahmen Kötzting in den 60er Jahren  2. Teil Luftaufnahme



Aquarelle von Matthias Heilmeier von Kötzting und Umgebung

 

Umland

Wer weiß was, unbekannte Luftbildorte, ein Suchspiel 1. Teil

Suchspiel mit unbekannten SW Aufnahmen
vermutlich Lamer Bereich

Luftbildaufnahmen der Umgebung 2. Teil   




 

Umland


Gutendorf: der Sherif von Traidersdorf 2. Teil

Lamer Winkel: die Hindenburgkanzel:

Miltach: SW Aufnahmen als Suchspiel der Baustelle an der Ostmarkstraße

Reitenstein:
Streit zwischen den Häuslern von Reitenstein und einigen Kötztinger Bürgern zu Zeiten Samuel Luckners



Weissenregen: Kleinhäusler gegen Großbauer ein Streit um Wasser und Grenzsteine von 1828

Wettzell: 900 Jahre Wettzell

Wettzell: 900 Jahre Wettzell eine Grenzbeschreibung

Zeltendorf: die Rechtler von Zeltendorf Pro und Contra Waldverteilung bzw. Gemeinbesitz

 

Vereine und Verbände


Die Kötztinger Pfadfinder 1. Teil 

20 Jahre Arbeitskreis Heimatforschung: ein öffentlicher Lesestammtisch zum Jubiläum

Der Kötztinger Spielmannszug 1. Teil    2. Teil

 

 

 

die beiden Weltkriege und deren Folgen


Der Beginn des ersten Weltkrieges: der Wahnsinn beginnt

die 2. US Kavallerie und Kötzting im Frühjahr 1945










Das Ende des zweiten Weltkriegs: das Ausweichlazarett in Kötzting

Das Ende des Zweiten Weltkriegs: das Gefecht bei Grub

Das Ende des zweiten Weltkriegs: die 11. Deutsche Panzerdivision Teil 1 die Kapitulation












Independence Day 1945 die amerikanische Kavallerie feiert im Landkreis Kötzting

Das Leben geht weiter: die Gemeinderatswahlen vom Januar 1946

Der Landkreis Kötzting und seine Flüchtlinge 1945/1946







Freitag, 28. April 2017

Eine Mischung schöner Bilder

So schnell vergeht die Zeit, bereits zum Dezemberblog 1913 habe ich die Geschichte erzählt, wie wir zu den Aquarellen und Schwarzweißbildern Heilmeiers gekommen sind, der um 1900 in Kötzting arbeitete und dessen Vater ihn in dieser Zeit öfters besuchte und bei dieser Gelegenheit seinem Hobby zu malen und zu fotografieren nachging.
Der Weihnachtsblog 1913

Einige Ereignisse in dieser Woche haben mich wieder drauf gebracht, dass ich eh ein paar der Aquarelle vorstellen wollte und so gehts los.

Der Tod unseres Mitbürgers Karl Amberger - der Moakmillner Karl - hat mich daran erinnert, dass ich als Hintergrundbild dieses Blogs immer ein Aquarell des Marktmühlenfalls benutze. Dieses Bild ist durch die Blogbeiträge immer weitgehend verdeckt und damit unsichtbar.
der Fall bei der Marktmühle in der Ansicht von Matthias Heilmeier gemalt ca um 1900
Dieser Wasserfall musste noch um die Jahrhundertwende jedesmal abgesenkt werden, wenn vom den Arberwäldern herab die Flößer mit ihren Blöchern ankamen. Der Lohn für diese Mühe - die Müller waren zu dieser Arbeit aber verpflichtet - bestand idR aus einem Bloch, das sich der Müller dann aus der Menge der angeschwemmten Hölzer herausziehen durfte. Oberhalb des Wehres befand sich bis hinein in die 70er Jahre der Zusammenfluss mit dem Dampfbach, der vorher noch den "Baumweiher" des Marktmüllers speiste. Von daher stammt auch der Name "Ambergerinsel"  weil diese Wiese somit damals komplett von Wasser umspielt war.
Das Wehr stellte auch seit Jahrhunderten - und dies gilt auch heute noch - eine Fischereigrenze dar. Von Pulling herauf bis zum Wehr und vom Wehr aufwärts bis nach Hohenwarth. Früher in Besitz der Hofmarken Blaibach bzw. Hohenwarth, heutzutage in Privatbesitz bzw. beim Fischereiverein.
Ganz rechts das Gebäude im Hintergrund am Flussufer dürfte die Kegelbahn beim Kollmeierkeller gewesen sein, weiter links anschließen, mit dem dunklen Dach, vermutlich die Kommunbrauerei..

Damit ist das Stichwort "Pulling" gefallen. Bevor wir das Rätsel der Herkunft der Aquarelle lösen konnten, stellten wir alle Möglichen Vermutungen an, weil sich einige Bilder mit der Eisenbahn beschäftigten. Eisenbahn UND 1900, das könnte auf einen Ingenieur hinweisen, der sich um das bzw. um neue Strecken kümmern sollte.....knapp daneben, wie sich später herausstellen sollte.
Auf jeden Fall ist dieses Bild von Pulling, es gibt mehrere aus dieser Ecke, etwas ganz besonderes.
ich hab dieses Bild nicht nach bearbeitet, damit man den Zusammenhang sieht, die Bildchen sind in etwa in einem Postkartenformat und sind in kleinen Heften gebunden. Man beachte die Dampfeisenbahn im Hintergrund.

Montag, 24. April 2017

Wo ist das? ....eine überraschende Auflösung

Unbekannte Schwarzweißaufnahmen aus dem Krämerarchiv:

Auflösung durch einen - mittlerer weile auch schon historischen -  Zeitungsartikel


Bei mir im Archiv war ein Bündel SW Negative mit einem ungewöhnlichen 6x4 cm Format.
Seit Monaten bin ich ja in der Medienzentrale der Universität Regensburg Stammgast um Kötztinger Zeitungen und beschädigte Archivalien(das wird einmal ein extra Bericht) in hoher Qualität einzuscannen. Im Gespräch mit den sehr, sehr hilfsbereiten Mitarbeitern dort ergaben sich bereits die verschiedensten Möglichkeiten, alle möglichen Unterlagen zu digitalisieren.  - So konnten ich z.B. 400 Seiten eines verfilmten "Untertanenbuches des Kastenamtes Kötzting aus dem Jahre 1580" komplett digitalisieren, einen Satz von Luftaufnahmen, die mir Herr Ludwig Baumann letzte Woche aus dem Bestand der Sonderschule Kötzting überreicht hat, viele tausend Seiten an Zeitungsdigitalisaten u.s.w.
In diesem Gespräch brachte ich dann meine "Sondernegative" vor und konnte diese zu guten Händen übergeben, weil Herr Hartmann, der Systemadministrator der Universitätbibliothek, wusste, dass in einer anderen Abteilung solch ein Spezialskanner existierte.
Langer Rede kurzer Sinn, das Ergebnis war außerordentlich gut, viel besser als sich die Bilder hier im Blog darstellen lassen, weil dieser Blog automatisch eine Qualitätsminderung aus Platzgründen verlangt.

Also die Frage der Fragen ist:
wo sind die Bilder aufgenommen?
und dann
was ist da drauf?

Die Auflösung erfolgte von unerwarteter Seite:


Eines meiner laufenden Projekte ist es die Lokalausgaben der Kötztinger Zeitung(en) zu vervollständigen und - soweit möglich - zu digitalisieren. Speziell die Monatsausgaben jeweils um unser Pfingstfest herum fehlen leider regelmäßig, aber da es mehrere "Zeitungssammlungen" gibt, konnte ich bisher fast alle Lücken schließen.
Langer Rede kurzer Sinn in der Kötztinger Zeitung, Februar 1971 findet sich folgende Seite:


Damit ist klar, die Bilder berichten vom Bau der B 85 im Bereich zwischen Chamerau und Oberndorf. Diese Stelle hatte ich aufgrund des Flussverlaufes und der an manchen Bildern im Hintergrund zu vermutenden Eisenbahnlinie als die Wahrscheinlichste angesehen. Wochen vor dieser Sammelveröffentlichung erschien bereits ein Bild von der Erneuerung der Ortseinfahrt Miltach. Dieses Bild alleine stellte für mich bereits die Auflösung des Rätsels dar, weil die Arbeiter, die Arbeitsmaterialien und die Art des Bildes bereits die Zusammengehörigkeit zu dem Stapel an SW Negativen zeigte. Besonders interessant an dem Bild ist, dass noch das alte Tor des Schlosses in Miltach zu erkennen ist. Auch wenn der Photograph hier nicht genannt ist, so bin ich mir sehr sicher, dass es der Kötztinger Hauptlehrer Josef Bock war, der die Bilder gemacht hat, er hatte in Kötzting die Technik und das Interesse an solchen Motiven und die Verbindung zu KB Krämer, seinem Archiv  bzw. zur Kötztinger Zeitung bestand schon lange Jahre.

Wie der Redakteur schon schrieb:
So baute man damals Straßen, auch das ist ein interessanter Aspekt.

Dieses Bild aus der Kötztinger Zeitung wenige Wochen vor der obigen ganzseitigen Ausgabe veröffentlicht, war für mich schon der sichere Hinweis, dass auch die anderen Bilder aus dieser Miltach/Oberdorf Umgebung sein müßten





Dies Alles nur zur Ergänzung des Suchbildbeitrages vom vergangenen Herbst.
Eine Auflösung des hier direkt folgenden Ortsbildes kann noch nicht erfolgen. Die meisten Zuschriften auf FB deuteten auf Grafenwiesen. Aber nix gwiss woas ma net....
dies ist vlt das einfachste Bild, zumindest wenn dort Zuhause ist....ich bin es nicht und: Was ist das für ein Straßenschild und wo auf einem Dorf gibt es eine Einbahnstraße?
 Nachdem die Diskussion auf der FB Seite von Bad Kötzting mehrheitlich auf Grafenwiesen gedeutet hat, Kommt jetzt der Fokus auf die Landschaftsaufnahmen.
Hier hat die Diskussion als erstes den richtigen Hinweis gegeben ob die dargestellten Bilder nicht vielleicht spiegelverkehrt sind. Ja, kann sein, deshalb stelle ich die Bilder nun immer paarweise in den beiden möglichen Versionen vor. Die Frage ob spiegelverkehrt oder nicht, ist durch den Zeitungsbericht nun auch beantwortet.





hier geht es um einen (Damm) bau,
im Hintergrund glaube ich eine Eisenbahnstrecke
zu erkennen UND es liegt an einem Fluss Regen(?)

















hier sieht man die Flusslandschaft besser







hier wird gebaut mit Hilfe einer Werksbahn


sieht nach einem Dammbau aus, vlt wirds auch eine Brücke(?)






könnte das eine Eisenbahnstrecke werden?



der Weg führt durch steiniges Gelände






































Also das Rätsel ist gelöst, die Bilder stammen vom Bau der Ostmarkstraße und bilden den Bereich um Miltach/Oberndorf ab. Eine sichere Zuordnung des Bildes der Ortsdurchfahrt (mit Einbahnstraßenschild) steht aber noch aus. Grafenwiesen wird bevorzugt, ich weiß aber nicht ob es in Grafenwiesen eine Einbahnstraße mitten in der Ortschaft gab?





Montag, 27. März 2017

Kötzting vor 400 Jahren

Bemerkenswertes aus Kötzting von 1616 und 1617

Einmal etwas ganz anderes, Akten zum Mitlesen........

Zuerst aber einen kurzen Bericht über die diesjährige "Archivforschungssaison"
Meine Besuche in den überregionalen großen Archiven konzentrieren sich auf die Wintermonate, weil ich in diesen in meinem Hauptberuf schlichtweg Winterpause habe.
Es passt ganz gut, dass heuer, seit dem 1.1.2017, die bayerischen Staatsarchive ein Jahr lang einen Versuch durchziehen und die Benutzer selber fotografieren lassen bzw. für einen eher symbolischen Preis einen Großscanner benutzen lassen.

Das Staatsarchiv Landshut nun lässt fotografieren, allerdings:
ohne Stativ --- schade
ohne Blitz ---- versteht sich von selbst
nur an einer bestimmten Stelle im Lesesaal ----- leider nicht die hellste Stelle
keine Pläne ---- schade
kein Material, welches jünger als von 1917 ist ---- versteht sich auch von selbst (Datenschutz).

Also: ran an den Speck. In diesem Jahr war ich nun bereits zehn mal in Landshut und die Summe meiner Bilder reicht langsam an die 3500 Stück heran. (Stand 24.3.2017)
Besonders interessant sind hier die alten Verlassenschaftsakten

aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die Menschen die so 1850 verstorben sind reichen mit ihren Wurzeln - und in den Akten geht es ja um die Verwandtschaft dieser Menschen - bis weit in das 18. Jahrhundert zurück. Bei manchen Verstorbenen wird ein Verzeichnis des Besitzes aufgenommen, ein sogenanntes Inventarium. Solch ein Inventarium von Kötztinger Bürgersfamilien (natürlich sind im Bereich des Amtsgerichtes  Kötzting auch alle umliegenden Orte mit dabei),  gibt einen intimen Einblick in die Lebensumwelt der damaligen Zeit.

Sogar Kleinigkeiten über Pfingsten finden sich dazwischen:
Vor den Mallersdorfer Schwestern und sogar noch vor Familie Leszkier war es die Frau des Uhrmachers Lommer (wohnte im Dirnberger Haus), die das "Pfingstkranzl" anfertigte. Am Ende ihres Lebens wohnte sie im Spital und als sie verstarb besaß sie nur noch ein paar wenige armselige Kleider und ihr Bett. Ihre in Regen wohnende Tochter bat den Magistrat Kötzting um dieses und bot an dafür in den nächsten Jahren dieses "Pfingstkranzl" kostenlos anzufertigen.... allerdings vergeblich, denn nach der Satzung des Kötztinger Spitals gehörten sämtliche Habgüter eines Pfründtners (=Spitalbewohners) nach seinem Tode dem Spital.

StA Landshut Rep 166N-12 Schachtel 17 Lommer Katharina Verlassenschaftsakt
"dass die bezüglich des von derselben hinterlassenen Bettes bereits an den
Magistrat Kötzting mit der Bitte ihr dasselbe abzulassen sich gewandt habe, da sie
hieführ demselben das sog. Pfingstkränzchen in kommenden Jahren unentgeltlich
anzufertigen sich verpflichte"!
 anderes Beispiel: der Anfang des Inventariums des Kamminger Schmiedes Kauer

StALA Rep 166-N Schachtel 17 Kauer Georg Schmied von Kammern
Verlassenschaftsakt, hier das Inventarium

Ich habe diese (Kopier-) Gelegenheit genutzt und beginne noch einmal die alten Rechnungsreihen des Kötztinger Kastenamtes und des Pfleggerichtes ausheben zu lassen. Diese Reihen beginnen mit wenigen Einzelbänden im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts und setzen dann fast als lückenlose Reihe um 1590 ein.
Diese Buchreihe habe ich schon mal vor vielen Jahren in Hinblick auf Kötztinger Bürger durchgesehen und nun bietet sich die Gelegenheit noch etwas tiefer einzusteigen und das Material digital für unser Stadtarchiv zu sichern.
Es gibt einen Doppelband 1616 und 1617 vom Pfleggericht und vom Kastenamt. Anders als in anderen Landgerichten gab es im LG Kötzting Gebiete, welche dem Kastenamt Untertan waren und solche deren Bewohner vom Pfleggericht geführt: also auch bei Strafverfahren verurteilt wurden.
Kötzting hatte damals sowohl einen Kastenamtsrichter wie auch einen Pfleger. Der Kastenamtsrichter durfte - übrigens ebenso wie der damalige Kötztinger Kammerer) kleinere Vergehen selber aburteilen. Für die "schwereren" Verbrechen war dann aber (auch hier wie bei den Kötztinger Marktbewohnern und den Bewohnern der umliegenden adeligen Hofmarken) ausschließlich der Landrichter zuständig.
Aus diesem Grunde gibt es in den Pfleggerichtsrechnungen auch die Rubrik:

Ausgaben für die/den Malefikanten (Bösewichte)

Sonntag, 26. Februar 2017

Ab gehts in die Luft ....

wie in der Vergangenheit schon öfter zu sehen....von oben schaut die bekannte Welt ganz anders aus.
Was mir bei den Bildern, die vom Flugzeug aus in der näheren Umgebung Kötztings geschossen worden sind, sofort aufgefallen ist: in den sechziger Jahren haben alle Dörfer dasselbe Schulhaus hingestellt bekommen.
Lang - Erdgeschoss und erster Stock - lange Reihe von Fenstern - auf der grünen Wiese.
da hat ein Architekt ganz schon mit demselben Muster arbeiten können.
Langer Rede kurzer Sinn:
Hier die Dörfer - ausnahmsweise sind diesmal alle Dörfer bekannt, ich glaube auch dass es nicht schwer ist:


Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7
Bild 8
Vielleicht können die Ortschaften ja doch anhand de4r Schulhäuser und ihrer Lage herausgefunden werden.
Also viel Spaß beim Raten...... im nächsten Monat kommt an dieser Stelle wieder schwere Kost.

Arbeitstitel: Kötzting vor 400 Jahren